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Börse und Aktienhandel für Einsteiger




Sie möchten Ihr Geld in Aktien bzw. an der Börse anlegen oder in ein Start-Up Unternehmen investieren? Sie suchen nach nachhaltigen Informationen zum Aktienhandel und Derivate-Markt? Dann heißen wir Sie herzlich auf Börse und Aktienkurse willkommen.

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Gerade in Niedrigzins-Zeiten, in denen Sie auf einem herkömmlichen Sparbuch maximal 0,05% Zinsen erhalten (also im Prinzip gar keine Zinsen), suchen die Menschen nach Alternativen, Ihr Geld sinnvoll und Gewinnbringend anzulegen.

Vertrauen Sie nicht zu 100% dem Aktienhandel, streuen Sie Ihr Erspartes auf teils sichere, teils risikoreiche Papiere um einen Totalverlust zu vermeiden (siehe 3:1 Strategie weiter unten). Informieren Sie sich bei seriösen Anbietern und recherchieren Sie umfassend, bevor Sie Geld investieren. Wir möchten hier auf seriöse Anbieter hinweisen und nützliche Tipps für Börseneinsteiger geben.

Börse für Einsteiger

Um mit Aktien zu handeln oder in Unternehmen zu investieren zu können, gibt es eine grundlegende Voraussetzung: Sie benötigen ein Depot bei einer Bank oder einem Broker. Der Internet Handel an der Börse ermöglicht es Jedermann leicht von zu Hause oder unterwegs mit Aktien zu handeln.

Die weitaus komplexere Frage ist, auf welche Aktien soll ich setzen? CFD Handel, Forex oder Penny Stocks? Wir klären Sie über Vor- und Nachteile des Aktienhandels auf und ersuchen einen umfassenden Überblick über die Börse und den Aktienmarkt zu geben.

Die folgenden 4 Punkte sollten Börseneinsteiger berücksichtigen und verinnerlichen:

1. Grundvoraussetzung: Eröffnen eines Depots

Wenn Sie mit Aktien und Wertpapieren handeln möchten, dann müssen Sie zunächst ein Wertpapier-Depot eröffnen. Es gibt zahlreiche Anbieter solcher Wertpapierdepots, daher lohnt sich ein Vergleich und kann am Ende Gebühren sparen.

2. Risikobereitschaft – Anlegerprofil

Banken teilen Ihre Kunden gerne in Risikoklassen ein. Bevor Sie mit Wertpapieren, Devisen, etc. handeln, sollte Sie für sich festlegen, welcher Anlegertyp Sie sein möchten:

  • Risikolos: Anleger in dieser Klasse sind sicherheitsorientiert. Der Erhalt des eigenen Kapitals ist für diese Art von Trader das höchste Gebot. Daher verzichtet der Risikolose Aktienhändler auch auf hohe Renditen. Empfehlung: Bundesanleihen (europäische Staatsanleihen) oder Geldmarktfonds.
  • Konservativ: der konservative Anleger legt Wert auf solide Papiere sowie auf eine kontinuierliche Weiterentwicklung. Geringe Risiken werden gerne in Kauf genommen. Empfehlung: ETFs, Wertpapiere aus der Eurozone oder Aktien deutscher Großunternehmen.
  • Ertragsorientiert: der Ertragsorientierte Trader ist an etwas höheren Renditen interessiert. Im Gegenzug werden dafür auch höhere Kursschwankungen als bei den hervorgegangenen Klassen in Kauf genommen. Empfehlung: internationale und deutsche Aktien der 1. und 2. Reihe sowie risikoreichere Mischfonds.
  • Spekulativ: der spekulative Typ ist auf höhere bis hohe Kursgewinne aus. Starke Schwankungen machen spekulativen Tradern nichts aus. Empfehlung: Anleihen von Staaten und Unternehmen mit geringer Bonität, komplexe Produkte wie Währungs-ETNs oder Aktien allgemein.
  • Sehr Spekulativ: in diese Klasse gehören im Prinzip Trader mit einiger Erfahrung. Das Verlustrisiko in dieser Gruppe ist extrem hoch und sehr hohe Kursschwankungen werden in Kauf genommen, bis hin zum Totalverlust. Empfehlung: nicht-deutsche Nebenwerte, Optionen und Futures sowie sehr spekulative Anleihen.

3. Marktmeinung bilden

Sie haben ein Depot eröffnet und wissen, welcher Typ Anleger Sie sind? Dann kann es jetzt losgehen. Bevor Sie tatsächlich in Aktien investieren, sollten Sie sich einen Überblick über die Märkte verschaffen, eine Marktmeinung bilden und abschätzen, wie sich die Märkte entwickeln werden.

Für einen ganzheitlichen Überblick sollten Sie die folgenden 5 Schritte beherzigen:

  1. Informieren: behalten Sie die Politik und Märkte im Auge. Informieren Sie sich in Tageszeitungen oder Online über den Kapitalmarkt und die Wirtschaft und deren Zusammenspiel. Fachzeitschriften bieten Ihnen detailliertes Hintergrundwissen und verschaffen Ihnen einen sehr guten Überblick über die Märkte.
  2. Auf wenige Werte konzentrieren: zunächst ist es ratsam, sich auf maximal 5 Werte zu konzentrieren und diese intensiv zu beobachten. Tipp: konzentrieren Sie sich auf einen speziellen Markt (z.B. Automobilbranche). Die deutsche Börse bietet spezielle Branchenindizes an, die wertvolle Informationen zu einer speziellen Branche bündeln.
  3. Bilanzen: recherchieren Sie die Bilanzen der für Sie interessanten Unternehmen. Diese sind verpflichtet, Insider-Geschäfte, Gewinn- und Verlust-Rechnungen oder auch Ad-hoc-Meldungen zu publizieren. Darüber hinaus sind Informationen über den Cashflow (Kapitalflussrechnung) äußerst wichtig für Anleger. Der Cashflow ist daher so wichtig, weil er den Gewinn des Unternehmens tatsächlich im operativen Geschäft ausdrückt und somit nicht durch Bilanztricks manipuliert werden kann.
  4. Wissen anderer nutzen: als Einsteiger können Sie auf das Wissen erfahrener Börsianer zugreifen. Es gibt zahlreiche Foren und Plattformen, auf denen Sich Trader austauschen und wertvolle Tipps zum Aktienhandel geben, etwa das wertpapier-forum.de. Sie können aber auch Handelsstrategien von Tradern bspw. auf ayondo.com verfolgen und diese für sich selbst nutzen, vorausgesetzt, diese Strategien sind erfolgreich.
  5. <analyseansätze:< b=““> Es gibt zwei verschiedene große Analyseansätze: die technische Analyse und die Fundamentalanalyse. Diese Analysetechniken hier zu erläutern wäre zu komplex und würde den Rahmen einer kurzen Einführung sprengen. Die beste Erklärung der beiden Ansätze finden Sie auf wikipedia:
    Technische Analyse
    Fundamentalanalyse
    Schauen Sie sich diese Analysetechniken an und entscheiden Sie, welche für Sie am sinnvollsten ist.

Weitere wichtige Quellen für Börseneinsteiger finden Sie auf der Internetpräsenz der Börse Frankfurt

4. Investmentstrategie

Grundlegende Voraussetzung für den Erfolg an der Börse ist eine passende Investmentstrategie. Im Folgenden finden Sie die gängigsten Strategien aufgelistet:

  • Depot breit Streuen: Sie haben durch eine breite Streuung der Aktien in Ihrem Depot die Möglichkeit, schlechte Kursentwicklungen mit anderen Papieren auszugleichen. Die Entwicklung des Depot-Wertes ist somit gleichmäßiger und weniger risikobehaftet.
  • 90:10 Strategie: Im Prinzip funktioniert diese Strategie wie folgt: 90% Ihres Kapitals fließen in eher konservative, solide Anleihen, 10% werden in sogenannte Hebelprodukte (z.B. Optionsscheine) investiert. Somit ist der Totalverlust des investieren Kapitals auf die 10% in Risikoanleihen beschränkt. Ein Beispiel: Sie investieren 20.000 € in eine Anleihe, die noch ein Jahr läuft (Zinssatz oder Kupon 3%). Bei einer rein konservativen Anleihenstrategie erhalten Sie demnach nach einem Jahr 20.600 € zurück – Gewinn 600 €. Durch die 90:10 Strategie wären die Gewinne bei positiver Marktentwicklung ungleich höher. Denn legen die Risikopapiere bspw. um 10% zu, würde bei einem – nehmen wir mal an – 15-fachen Hebel – der Wert um 150% steigen. Die Rechnung sieht dann wie folgt aus: 18.000 € + (18.000 x 0,03) + 2.000 + (2.000 x 15 x 1/10) = 23.540 € – Gewinn: 3.540 €.
  • 3:1 Strategie: Zunächst bestimmen die Anleger hier, welches maximale Risiko beim handeln mit Aktien eingehen möchten. Grundlegend ist hierbei die Frage nach dem wie viel, also wie viel Geld Sie maximal zu verlieren bereit sind. Durch die Begrenzung der möglichen Verluste aus einer Aktie, kann der Gewinn aus den anderen Investments diesen Verlust übertreffen. Einfache Beispiel-Rechnung: Sie schließen die Trades ausschließlich bei +30% bzw. bei -10%. Gehen wir statistisch davon aus, dass jede zweite Aktie steigt, dann sehen Sie auf den ersten Blick die Gewinnspanne. Aber auch hier bleibt natürlich das Risiko bestehen, dass sich eine Vielzahl der Aktien negativ entwickeln.
  • BIG Player: Bei der Schwergewichtsstrategie setzen Sie auf die BIG Player am Aktienmarkt. Große Unternehmen bedeuten zumeist auch hohe Gewinne und einen hohen Grad an Marktmacht (Beispiel: DAX-Index Aktien). Aktien der großen Unternehmen sind insbesondere dann attraktiv, wenn die Aktienmärkte insgesamt steigen. Genau hier liegt aber auch das größte Risiko: fallen die Aktienmärkte, dann sind Aktien der großen Unternehmen besonders stark betroffen.
  • Investieren Sie saisonal: Gerade im Sommer und der Hauptferienzeit ist es für Anleger schwer, ein Bein auf den Boden zu bekommen. Das Sommerloch endet dann wieder im Frühherbst und der Aktienhandel an den Börsen startet wieder richtig durch. Besonders schwache Börsenmonate sind meist der August und der September.

Börsengeschichte – Anfänge bis heute

Die Geschichte der heutigen Börse nahm schon bei den alten Römern Ihren Lauf. Damals wurden die Erträge der Zölle an verschiedene Finanzgesellschaften verpachtet. Die erste richtige Börse entstand aber erst viel später in Brügge, um genau zu sein 1409. Der Begriff Börse stammt höchstwahrscheinlich ebenfalls aus Brügge. Die Familie Van der Beurse handelte dort regelmäßig mit „Wechseln“. Diese wurden damals in der sogenannten Bursa aufbewahrt (Lederbeutel). Daher stammt auch der Begriff Geldbörse. Die beiden Worte Beurse und Bursa verschmolzen so zum heutigen Begriff Börse.

Wenig später – 1460 – entstand eine weitere Börse in Antwerpen. In Deutschland öffneten die ersten Börsen 1540 in Nürnberg und Augsburg, in Frankfurt – der heutige Börsenplatz – eröffnete die Börse 1585.

Bis die ersten Aktien ausgegeben wurden, vergingen abermals einige Jahre. Im Jahr 1602 schlossen sich einige Firmen zur Vereinigten Ostindischen Handels-Kompagnie (V.O.C.) zusammen, da sich der Gewürzhandel prächtig entwickelte. Erstmalig konnten sich im Zuge dessen wohlhabende Kaufleute an Unternehmen beteiligen, die Aktie war geboren.

Begriffserklärungen rund um die Börse und den Aktienhandel

Wichtige Begriffe rund um den Aktienmarkt und den Börsenhandel kurz und einfach erklärt.

STOXX

Definition

Eine Reihe von Marktindizes, die repräsentativ für die europäischen und globalen Märkten sind. Diese Indizes decken ein breites Spektrum von Marktsegmenten ab (einscließlich Blue Chips, den individuellen Sektor oder globale Indizes). Es gibt zwar weltweite STOXX Indizes, der Fokus liegt aber auf dem europäischen Markt.

Die STOXX-Indizes wurden aus einer Venture zwischen dem Dow Jones, der Deutschen Börse AG und der SWX-Gruppe gegründet. Diese Indizes sind handelbar am Termin- und Optionsmarkt und werden auch als Benchmarks für die Fonds verwendet, die in den europäischen und globalen Märkten gehandelt werden. Der Dow Jones Industrial Average in den USA ist ähnlich dem Dow Jones STOXX 50-Index.

Dow Jones STOXX 50

Der Dow Jones STOXX 50 ist ein Indexwert, der die 50 größten Unternehmen in Europa auf Basis der Marktkapitalisierung repräsentiert. Das Aktienuniversum, welches für die Auswahl verwendet wird, ist ein Aggregat der 18 Dow Jones STOXX 600 Supersector Indizes, die zusammen etwa 95% der Kapitalisierung der wichtigsten Börsen in 18 europäischen Ländern erfassen. Jeder Teilindex setzt seine größten Mitglieder auf einer Auswahlliste fest, die dann ausgehend von der Marktkapitalisierung eine Rangliste festlegt, um die STOXX 50 Mitglieder zu wählen.

Der Index, erstmals 1998 ausgegeben, wird jährlich rekonstituiert und Gewichtungen werden vierteljährlich angepasst.

Xetra

Xetra ist ein elektronisches Handelssystem mit Sitz in Frankfurt am Main. Die im Jahr 1997 gestartete und von der Deutschen Börse betriebene Xetra-Plattform bietet mehr Flexibilität, um die Auftragstiefe innerhalb der Märkte zu sehen und bietet den Handel mit Aktien, Fonds, Anleihen, Optionsscheinen und Rohstoffkontrakten an.

Das Xetra-System wurde ursprünglich für den Einsatz an der Frankfurter Wertpapierbörse angelegt, wurde aber erweitert, um von verschiedenen Börsen in ganz Europa genutzt werden zu können.

Xetra war eines der ersten globalen elektronischen Handelssysteme und hat mehr als 90% aller Wertpapierbörsen an der Frankfurter Börse erwirtschaftet. Neben der Öffnung der deutschen Märkte für vermehrte Auslandsinvestitionen wird sie derzeit an den Börsen in Irland, Wien und Shanghai genutzt.

ETF (Exchange-Traded Fund)

Ein ETF oder Exchange Traded Fund ist eine marktfähige Sicherheit, die einen Index, eine Ware, Anleihen oder eine Fülle von Vermögenswerten wie einem Indexfonds verfolgt. Anders als Investmentfonds wird ein ETF wie eine Stammaktie an einer Börse gehandelt. ETFs erleben Preisveränderungen während des Tages, während sie gekauft und verkauft werden. ETFs haben in der Regel höhere Tagesliquidität und niedrigere Gebühren als Investmentfondsanteile, was sie zu einer attraktiven Alternative für einzelne Anleger macht.

Weil es wie eine Aktie gehandelt wird, wird der Nettoinventarwert (NAV) von ETFs nicht am Ende eines jeden Tages, wie etwa ein Investmentfonds, berechnet.

Eine ETF ist eine Art von Fonds, der die verschiedenen Vermögenswerte (Aktien, Obligationen, Ölfutures, Goldbarren, Devisen usw.) zugrunde liegen und diese Vermögenswerte in Aktien teilt. Die eigentliche Investment-Vehicle-Struktur (wie ein Unternehmen oder Investment Trust) variiert je nach Land und innerhalb eines Landes kann es mehrere Strukturen geben die koexistieren. Die Anteilinhaber haben keinen direkten Anspruch auf die zugrunde liegenden Anlagen des Fonds, vielmehr besitzen sie diese Vermögenswerte indirekt.

ETF-Aktionäre haben Anspruch auf einen Teil der Gewinne, wie z. B. eingezogene Zinsen oder Dividenden, und sie können einen Restwert erhalten, falls der Fonds liquidiert wird. Das Eigentum an dem Fonds kann leicht in Aktien gekauft, verkauft oder übertragen werden, da Aktien der ETF an öffentlichen Börsen gehandelt werden.

SDAX

Der SDAX ist ein Aktienmarkt aus 50 kleinen und mittelständischen Unternehmen in Deutschland der am 21. Juni 1999 eingeführt wurde. Diese sogenannten Small Caps liegen direkt unter den MDAX-Aktien, was das Orderbuchvolumen und die Marktkapitalisierung angeht. Sie sind damit die 81.- 130. größten börsennotierten Unternehmen in Deutschland.

Der Index basiert auf den Preisen des elektronischen Handelssystems Xetra.

Donald Trump und die Börse

Was bedeutet der Wahlsieg von Donald Trump 2016 für die Börse? Welchen Einfluss wird die Präsidentschaft von Donald Trump auf die Handelsplätze der Welt haben?

Direkt nach der Wahl von Donald Trump sackten die großen Märkte und Indizes der Welt ein, allerdings nicht in dem Maße, indem es vor dem Wahlsieg Trumps prognostiziert wurde. Schon kurz darauf erholten sich die Märkte wieder und lagen leicht im Plus.

Warum sollten auch die Prognosen, die die Aktienmärkte bei einem Wahlsieg Trump betreffen, besser sein, als die der Politologen. Die wichtigste Lektion die Investoren rund um die Trump Wahl 2016 lernen, ist dass Vorhersagen und Mutmaßungen oft nichts mit der tatsächlichen Entwicklung von Aktienmärkten zu tun haben.

Die größten Börsen der Welt nach Handelsvolumen in US – Dollar (Stand 2015)

  • NYSE (USA) 18,77 Bio. Dollar%
  • Nasdaq OMX US (USA) 6,68 Bio. Dollar%
  • Japan Exchange Group (Japan) 4,48 Bio. Dollar%